Migration

Migration ist die Wanderungsbewegung von Menschen mit dauerhaften Wechsel des Wohnortes. Diese kann zwischen Staaten oder zwischen verschiedenen Räumen eines Landes (Binnenmigration) erfolgen.

Folgen der Migration für Ziel- und Herkunftsländer:
Migration hat zwar für den einzelnen Auswandernden meist nur positive Folgen, für die betroffenen Herkunftsländer aber auch Nachteile.
Im Allgemeinen kommt es in den Herkunftsländern zum Braindrain. Qualifizierte Arbeitskräfte fehlen und können das jeweilige Land nicht wirtschaftlich stärken oder weiterbringen. In den Zielregionen aber sorgen diese für einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Dies allerdings erst nachdem für die Migranten Geld zur Integration investiert werden musste. Teilweise wird zwar Geld in die Quellregion zurückgeschickt, was einen bedeutenden Teil der Entwicklungshilfe ausmacht, dies aber meist nur in der ersten Generation.

Die Zielregion erhält durch die fast ausschließlich jungen Migranten sowohl ihre Bevölkerungszahl (da diese in Industrieländern meist rückläufig ist) als auch den Altersquotienten, was zur Folge hat, dass z.B. weiterhin Rente gezahlt werden können.
Für die Quellregionen hat Migration meist nur negative Folgen, während die Zielregion vermehrt positive Folgen aus Migration ziehen.
Bei Migranten zwischen zwei einander ähnlichen strukturierten Gebieten treten andere Probleme auf. Migranten wandern oftmals auch von ländlichen Gebieten in eine Stadt.

Dies verursacht eine Überbevölkerung in der jeweiligen Stadt, die durch fehlende Integration und durch große Massen bis zur Slumbildung und Segregation führt. Geringer oder nicht qualifizierte Arbeiter wandern auf Grund von Geldmangel in nahe gelegene Regionen aus, was den Druck auf die Wohlstandsgrenzen erhöht.
Zusammenfassend fehlen in den Herkunftsregionen junge, qualifizierte Arbeitskräfte, in den Zielregionen kommt es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, teilweise aber auch zu Problemen wie Übervölkerung.