Demographischer Übergang

Demographischer Wandel in Entwicklungsländern und Industrieländern:

Entwicklungsländer
(Phase 2 und 3):
Bevölkerungspyramide

  • hohe Sterberate: unzureichende medizinische (Grund-)Versorgung, schlechte hygienische Bedingungen (→ Seuchen), unzureichende Nahrungsversorgung (→ Hungerkatastrophe)
  • ab 20. Jhd. große Fortschritte
  • trotzdem hohe Geburtenrate, da Kinder nötig, da kein Sozialsystem in Dritte Welt Ländern & Ansehen der Familie hängt von Kindern ab, keine Verhütungsmittel
  • Kampagnen über Familienplanung aufgrund von fehlender Rücksichtnahme auf Tradition und Religion gescheitert
  • Kinderzahl hängt mit Bildung der Frau zusammen (hoher Bildungsgrad = wenig Kinder)
  • Ersatzniveau: 2,1 Kinder pro Frau
  • Altersstruktureffekt: Aufrücken der Kinderjahrgänge in die Elternjahrgänge (Viele Eltern=viele Kinder, wenig Kinder fallen bei vielen Eltern nicht auf, wenig Eltern und wenig Kinder fallen sehr auf)

–> Sterberate sinkt, da bessere medizinische Versorgung, etc. kann steigen durch Seuchen, Krieg etc.
–> Geburtenrate bleibt erst gleich, sinkt dann auch, wegen bessere Bildung etc.

Industrieländer:
Urnenform

  • lange Ausbildungszeit + finanzielle Belastung + geänderter Lebensstil= wenig Kinder
  • Geburtenrate unter Sterberate = Bev. nimmt ab
  • Bevölkerungsentwicklung der Entwicklungsländer mit Industrieländern Mitte 19. Jhd. Vergleichbar
  • In Industrieländern demographischer Übergang langsam – in Entwicklungsländern durch schnelles Absinken der Sterberate schneller demographischer Übergang
  • Probleme: wenige Ausildungsplätze, Arbeitsplätze, Finanzierung des Rentensystems, Überalterung

–> Sterberate sinkt wegen besserer z.B. med. Versorgung
–> Geburtenrate sinkt durch höheren Lebensstandart, Bildung etc.